In jedem Unternehmen müssen drei Führungsebenen bewirtschaftet werden. Und sie werden es; ob bewußt oder unbewußt. Der Erfolg einer exzellenten Produktstrategie hängt im Besonderen von der Führung und dem Management innerhalb dieser drei Führungsebenen ab.
1. Führungsebene: Die Strategie
Die Strategie eines Unternehmens nimmt einen der nebulösesten Plätze ein. Eine Strategie klingt immer nach etwas genialem, nach einem großen Wurf, der nur wenigen Wirtschaftskapitänen vergönnt zu sein scheint. Das ist Nonsens. Eine Strategie teilt sich in Produkt- und Führungs- und Managementstrategie auf. Eine Produktidee kann hier durchaus der große Wurf sein; die Führungs- und Managementstrategie dagegen ist eine intelligente, konzeptionelle Planung, die überprüfbar gestaltet werden muss. In dieser Ebene sind ökonomische Modelle wie das Urmodell der Ökonomie, Porte's Five Forces, die Strategiesanduhr, die Agency Theorie, die Property Rights und weitere Modelle äußerst hilfreich und erfolgsdefinierend. Und genau in dieser Ebene und bei den führungs- und managementrelevanten Entscheidungen setzt die Beratungskonzeption des Führungs- und Risikomanagementsystems "Top of Leadership" (ToL) an. Hier wird in der Beratung eine unternehmensindividuelle Strategiematrix entwickelt, die anhand des Führungs- und Risikomanagementsystems "Top of Leadership" entwickelt und dann mit Ihnen kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt wird.
Beispiele für strategische Ziele: Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Steigerung der Ertragskraft, Verbesserung der Marktposition, Erweiterung der heimischen Absatzmärkte um ausländische Märkte, Verteidigung der Marktführerschaft, Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, Sicherung der Unabhängigkeit.
Beispiele für strategische Sachziele: Erhöhung des Produktionsvolumens, Verbesserung der Produktqualität, Ausbau des Distributionssystems, Umstellung auf ökologiegerechte Produkte und Produktionsverfahren.
Beispiele für strategische Formalziele: Gewinnmaximierung, Kostensenkung, Erhöhung der Umsatzrentabilität, Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität, Steigerung des Shareholder Value.
2. Führungsebene: Das Management strategischer Projekte
Das Management eines strategischen Projektes ist nach meiner Erfahrung die unterschätzteste und somit risikohafteste Führungsebene innerhalb der Führung und des Managements. Alle auf der Führungsebene der Strategie getroffenen Entscheidungen, werden in dieser Führungsebene umgesetzt. Das fatale ist daran, dass diese Projekte neben dem Tagesgeschäft, also der dritten Führungsebene stattfinden muss. Aber gerade in Kleinen und Mittelständischen Unternehmen können dafür keine Projektteams zusammengestellt werden, die ausschließlich für dieses Projekt tätig sind. Im Gegenteil; das Management strategischer Projekte passiert oft in Personalunion neben dem Tagesgeschäft. Von daher ist eine professionelle Umsetzung umso schwieriger. In dieser Ebene sind ökonomische Modelle wie das Projektmanagement-Dreieck, die Erfolgsmodellsynthese, die Management-Tools und weitere Modelle hilfreich und zielführend.
In der zweiten Führungsebene setzt nach dem Systemverständnis "Top of Leadership" das Management ein. Die Strategie definiert das zukünftige Soll. Und das Management setzt das Soll in ein Ist um. Wobei die erste Stufe der Ist-Umsetzung innerhalb des Managements der strategischen Projekte stattfindet; und die zweite Stufe der Ist-Umsetzung dann im Management des operativen Geschäfts.
3. Führungsebene: Das Management des operativen Geschäfts
Das Managements des operativen Geschäfts ist das allgemein verstandene Tagesgeschäft. In dieser Ebene wirkt die Strategie auf den Kunden und wird messbar. Die erste Führungsebene der Strategie muss durch ein intelligentes und individuelles Controllingsystem mit der dritten Führungsebenen, dem Management des operativen Geschäfts, verbunden sein. Nur wenn innerhalb der zweiten Führungsebene die Strategie umgesetzt wurde, wird sie im Tagesgeschäft wirksam. Hierfür wurde das Modell "HoVer-Controlling" entwickelt.
Nun kann man sich abschließend fragen, warum es denn erfolgreiche Unternehmen geben kann, wenn die drei Führungsebenen nicht, nur teilweise oder selten professionell geführt und gemanaged werden? Die Antwort ist folgende: In der Regel verstehen Unternehmer ihr Produkt sehr gut und können exzellent mit ihren Kunden umgehen. Das ist die Basis; das ist der Grund für ihren Erfolg.
Der Grund für großen und nachhaltigen Erfolg liegt jedoch an der professionellen Führung und dem professionellem Management zwischen der Produktstrategie und den Kunden. Und genau diese beiden Kategorien verbindet das Führungs- und Risikomanagementsystem "Top of Leadership" (ToL). Für das entwickeln dieser Verbindung steht Ihnen das Modell "Strategiesanduhr" zur Verfügung.
Carpe artem ducendi!